Tomosynthese

Woran denken Sie, wenn Sie diesen Begriff hören? An Tomographie aus der Medizin? An Synthese aus der Chemie oder Biologie?
 
Das Wort tomo kommt aus dem Griechischen und bedeutet Schicht. Das Wort Synthese kommt aus dem Spätlateinischen und Griechischen und bedeutet Verbindung/Zusammenfügung. Zugegeben, das ist Theorie. Nun zur Praxis:

Viele Frauen sind in irgendeiner Art und Weise mit dem Thema Brustkrebs (lateinisch: Mammakarzinom – Mamma für Brust, Karzinom für Krebs) konfrontiert oder haben Sorge zu erkranken. Brustkrebs ist in der westlichen Welt die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Sicherlich kann nahezu jeder mit dem Begriff Mammographie, der Untersuchung der Brust mittels Röntgenstrahlen, etwas anfangen. Und da sind wir beim Thema. Die Tomosynthese, ein neuartiges Verfahren zur Entdeckung von Brustkrebs, ist sozusagen die Steigerung der Mammographie. Die Bilder sind dreidimensional (1mm dünne Schnittbilder) und um ein Vielfaches aussagekräftiger und weniger fehleranfällig als bei der Mammographie, da die Brust nicht nur von oben, sondern aus verschiedenen Winkeln aufgenommen wird. So können Schnittbilder in unterschiedlicher Schichttiefe errechnet werden. Dadurch existieren weniger Gewebeüberlagerungen auf den Aufnahmen, wodurch vor allem dichte Brüste besser beurteilt werden können. Dies ermöglicht eine exaktere Diagnosestellung und leistet somit einen besseren Beitrag zur Brustkrebsfrüherkennung. Stellen Sie sich vor, Sie schauen nicht von oben in einen Suppentopf aus Emaille, sondern seitlich in einen Suppentopf aus Glas. Es ist klar, aus welchem Blickwinkel man mehr erkennt. So funktioniert die Tomosynthese. 

Erfinder dieser Innovation ist Dr. Thomas Mertelmeier, Mitarbeiter bei Siemens Healthcare in Erlangen. Er wurde hierfür von seiner Firma als Erfinder des Jahres geehrt.
 

 

Tomosynthese

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