Information zur Computertomographie

Methode
Die Computertomographie, kurz CT, ist eine Untersuchungsmethode, die mit Hilfe eines rotierenden, fein gebündelten Röntgenstrahls dünne Querschnitte des Körpers erfassen kann. Ein leistungsfähiges Computersystem macht es möglich, aus den gewonnenen Messdaten detailgenaue Schichtaufnahmen aller Körperregionen zu erstellen.

 

Anwendung
Die Computertomographie wird schwerpunktmäßig zur Abklärung von Erkrankungen der inneren Organe (z. B. Lunge, Leber, Nieren, Milz, Bauchspeicheldrüse), des Gehirns sowie der Wirbelsäulenstrukturen eingesetzt.

Gründe, die Untersuchung nicht durchzuführen
Prinzipiell kann die CT-Untersuchung bei jedem Patienten durchgeführt werden. Implantierte Metallteile (z. B. Gelenkprothesen) oder eisenhaltige Fremdkörper (z. B. Metallsplitter) in der zu untersuchenden Körperregion können die Bildqualität aber erheblich beeinträchtigen und dem Arzt die Beurteilung erschweren oder gar unmöglich machen. Dies ist vor der Untersuchung abzuwägen. Bei Schwangerschaft wird wegen der Anwendung von Röntgenstrahlen die Notwendigkeit der Untersuchung genau überprüft.

In einem Aufklärungspräch vor jeder Untersuchung besprechen wir dies und mögliche Begleiterscheinungen mit Ihnen.

Mögliche Begleiterscheinungen
Bei einigen CT-Untersuchungen wird Röntgenkontrastmittel in eine Armvene gespritzt. Dabei kann es gelegentlich zu einer Überempfindlichkeitsreaktion kommen, die sich z. B. in leichter Übelkeit, Hautrötung oder Juckreiz äußern kann. Schwere allergische Erscheinungen wie Kreislaufbeschwerden sind bei den modernen Kontrastmitteln selten. Sollte bei Ihnen eine Allergie auf Röntgenkontrastmittel bekannt sein, bitten wir Sie, uns zu informieren, damit wir entsprechende Vorsorgemaßnahmen treffen können.

Patientenvorbereitung
Eine spezielle Vorbereitung ist normalerweise nicht erforderlich. In einem Gespräch vor der Untersuchung wird unser Team die geplante Untersuchung mit Ihnen gemeinsam besprechen.

Dauer
Je nach Untersuchung kann die Aufnahmezeit im Gerät zwischen 10 und 20 Minuten betragen. Wegen der aufwendigen Bildverarbeitung dauert es danach allerdings noch einmal kurz dauern, bis die Aufnahmen endgültig vorliegen.

 

Was Sie zur Untersuchung mitbringen sollten
Befundberichte oder Bilder von zurückliegenden Untersuchungen (z. B. Vor-CT, MRT, Röntgen oder Ultraschall) sind bei der Planung und Auswertung der Computertomographie hilfreich und sollten mitgebracht werden. Für Untersuchungen, die in der Regel eine Kontrastmittel-Gabe erfordern (Schädel, Hals, Thorax, Bauchraum) benötigen wir unbedingt folgende Laborwerte, die Ihr überweisender Arzt ermittelt: TSH basal (Schilddrüse) und Kreatinin (Niere). Diese sollten nicht älter als sechs Wochen sein.

Ergänzungsuntersuchungen
Die Computertomographie (CT) ist ein aussagekräftiges Schnittbildverfahren. In einzelnen Fällen können jedoch Fragen offen bleiben, sodass eine weitere Abklärung durch andere Untersuchungsmethoden erforderlich wird.

Nachsorge
Eine spezielle Nachsorge ist nicht notwendig.