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Verletzungen am Kniegelenk

Zahlen und Fakten

Kniegelenksverletzungen sind die häufigsten Verletzungen im Skisport. Ca. ein Drittel aller Verletzungen beim Skifahren betreffen das Kniegelenk. Bei Frauen wird die Häufigkeit sogar mit bis zu 50% angegeben, Gründe sind hier biologisch/biomechanisch zu suchen, beispielsweise ist aus anatomischen Gegebenheiten das Knie bei Frauen, insbesondere bei Beugung etwas mehr in einer sog. Valgus-Stellung („X-Bein-Stellstellung") als beim Mann.

Die Verletzung betrifft, wiederum bei Frauen häufiger, in 25-40% das vordere Kreuband, oft ist auch das Innenband mit betroffen.
Kommt noch eine Verletzung des Innenmeniskus dazu, spricht der Mediziner von einer „unhappy triad“.

 

Genaue Diagnose mit Hilfe der MRT

Der Sportmediziner oder Orthopäde untersucht klinisch das Kniegelenk mit verschiedenen Tests, z.B. mit dem sog. „vorderen Schubladentest“ oder dem „Lachman-Test“ und gewinnt damit Informationen über die Stabilität des Knies und kann eine Verdachtsdiagnose stellen.

Bestätigt wird die Verletzung schließlich durch eine Kernspintomograhie.
Alle relevanten Strukturen des Kniegelenks werden abgebildet, der Radiologe beurteilt das Ausmaß der Verletzung und teilt dies dem Patienten und dem behandelnden Kollegen mit.

 

Therapie

Der Sportmediziner/Orthopäde legt dann das weitere therapeutische Vorgehen fest.

Vorbeugung

Was können Sie selbst tun um einer Verletzung (nicht nur des Kniegelenks) vorzubeugen?
Am wichtigsten ist selbstverständlich eine vorsichtige, defensive und insbesondere an das eigene Können angepaßte Fahrweise, aber auch gute Ausrüstung (richtige Einstellung der Bindung) und warme Kleidung spielen eine Rolle.
Skigymnastik, schon vor der Skisaison, stärkt die relevante Muskulatur.
Und auch im Wintersport gilt: Aufwärmen!

Kategorien: Kernspintomographie |
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